Schwarzgurtprüfung im Kickboxen

Kurz vor der Corona Zwangspause waren Jenny Dahlström, Heiko Hartmann und Stefan Huber bei der Schwarzgurtprüfung der WKU (World Kickboxing Union) im Kickboxen in Karlsruhe angetreten. Eine Schwarzgurt-Prüfung im Kickboxen verlangt dem Sportler sehr viel an Kondition, Technik und Gesamtwissen ab. In den vergangenen Monaten hatten sich die drei Kickboxer intensiv auf die Prüfung vorbereitet. Im Vorfeld mussten sie auch die Voraussetzungen wie eine Trainer- und Kampfrichterlizenz und einen aktuellen Erste Hilfe Kurs absolvieren. Daneben galt es noch Trainertätigkeit im Verein sowie Kampfrichtereinsätze auf Turnieren abzuleisten. Ebenso musste im Vorfeld eine Ausarbeitung zu einem kickboxspezifischen Thema eingereicht werden. Zu Beginn mussten die Prüflinge eine schriftliche Prüfung bestehen, bevor esmit der Praxis losging. Geprüft wurden selbstverständlich alle Faust- und Fußtechniken, Kombinationen, Paraden, Blocks in allen verschiedenen Disziplinen die das Kickboxen bietet. Großes Augenmerk wurde auf Sprung- und Drehkicks, sowie auf die Kreativität und Vielzahl der Antworten gegen einen Angriff gesetzt. Hier war die Umsetzung der Erfahrung gefragt. Zusätzlich galt es 6 Sparringsrunden und 6 Runden Sandsacktraining zu kämpfen. Trainingslehre, Erste Hilfe und Kampfrichterwesen wurde von den Anwärtern zum 2. Dan hierbei auch praktisch geprüft. Stefan Huber, musste zur Prüfung zum 4. Dan noch eine ausführliche Präsentation zum Thema Kindertrainerausbildung halten.

Nach fast 5 Stunden intensivster Prüfung durch das Prüfungsgremium der WKUbestehend aus Präsident Klaus Nonnemacher 8. Dan, Guido Rödel 7. Dan und Prof. Dr. Yvonne Thorhauer, konnten die Bühler Kickboxer die Schwarzgurte aus den Händen der Prüfer in Empfang nehmen. Heiko Hartmann bestand zum 1. Dan, Jenny Dahlström zum 2. Dan und Stefan Huber zum 4. Dan im Kickboxen.


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